Deutsch-italienische Kooperation: Covestro ermöglicht Griff nach den Sternen




  • Dank der Zusammenarbeit von Covestro und dem italienischen Institut für Astrophysik können Forscher die Weiten des Weltalls noch gründlicher erkunden. Türöffner hierfür sind innovative Spezialfolien des Werkstoff-Spezialisten. Sie werden unter anderem in Leverkusen produziert.

    Der Sternenhimmel zieht Menschen seit jeher in seinen Bann. Er lässt sich bei einer wolkenfreien Nacht gut mit bloßem Auge beobachten. Wer jedoch einen tieferen Einblick wünscht, kann seinen Horizont durch den Einsatz von Hochleistungsteleskopen erweitern. Dank ihnen erscheinen weit entfernte Galaxien auf einmal ganz nah. Forscher nutzen diese Teleskope unter anderem dazu, um die komplexen chemisch-physikalischen Prozesse in einem Stern zu untersuchen – von seiner Entstehung bis zur Supernova.

    Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter

    Damit Forscher in neue Tiefen des Weltalls vordringen können, müssen Teleskope künftig eine noch höhere Bildauflösung erreichen. Die verbesserte Leistungsfähigkeit hat jedoch ihren Preis, denn die Geräte werden immer größer. Das stellt insbesondere die Hersteller vor neue Herausforderungen. Sie müssen dafür sorgen, dass die leistungsfähigen „Sternenfänger“ in ihrer Komplexität und Größe reduziert werden, ohne dabei jedoch an Leistungsfähigkeit einzubüßen.

    Hochwertige Rohstoffe aus Leverkusen

    Da kommen die Materiallösungen von Covestro ins Spiel. Das Unternehmen kooperiert erfolgreich mit dem Nationalen Institut für Astrophysik in Italien (INAF). Das INAF beschäftigt sich mit Elementen, die das Licht von Sternen in seine Farben zerlegen, um es danach spektrographisch zu untersuchen. Dabei erwiesen sich die maßgeschneiderten Spezialfolien des Typs Bayfol® HX von Covestro als wahrer Glücksgriff.

    Sie sind dünn, leicht und flexibel einsetzbar. Hergestellt werden die Spezialfolien unter anderem am Standort Leverkusen. Mit ihnen können Hochleistungsteleskope das Sternenlicht viel effektiver in seine spektralen Bestandteile zerlegen als man es zum Beispiel von einem Prisma kennt. Eigenschaften wie Wellenlänge, Energie und Masse lassen sich so genauer erfassen.

    Astronomische Grenzen verschieben

    „Dank dieser lichtleitenden Photopolymerfolien konnten wir im wahrsten Sinn des Wortes astronomische Grenzen verschieben“, sagt Alessio Zanutta, Projektleiter Holografie beim INAF – Astronomisches Observatorium Brera. Das INAF setzt die Bayfol® HX-Folien bereits in Observatorien auf der ganzen Welt ein. Sie verbessern die Leistungsfähigkeit von gleich mehreren Instrumenten in fünf Hochleistungsteleskopen. „Unsere Photopolymerfolien können in anspruchsvollen Anwendungen wie Spektrometern in Hochleistungsteleskopen für die Astronomie erfolgreich eingesetzt werden. Sie sind natürlich erst recht für viele Consumer-Anwendungen geeignet“, erläutert Friedrich-Karl Bruder, Leiter Application Development Holography bei Covestro. Dazu zählen transparente Frontscheibendisplays, neuartige holografische Autobeleuchtungen, fälschungssicherere Dokumente, Datenbrillen bzw. Augmented-Reality-Brillen, aber auch der Einsatz im Cockpit, um Piloten vor Laserattacken vom Boden zu schützen.

    Zitate
    • „Dank dieser lichtleitenden Photopolymerfolien konnten wir im wahrsten Sinn des Wortes astronomische Grenzen verschieben.“

    Alessio Zanutta, Projektleiter Holografie beim INAF – Astronomisches Observatorium Brera

    • „Unsere Photopolymerfolien können in anspruchsvollen Anwendungen wie Spektrometern in Hochleistungsteleskopen für die Astronomie erfolgreich eingesetzt werden. Sie sind natürlich erst recht für viele Consumer-Anwendungen geeignet.“

    Friedrich-Karl Bruder, Leiter Application Development Holography bei Covestro

    Über Covestro:
    Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

    Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
    Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/covestro

    Zukunftsgerichtete Aussagen
    Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

    Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter http://presse.covestro.de/news.nsf/id/Covestro-ermoeglicht-Griff-nach-den-Sternen

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