Neue Ideen zur Nutzung von CO2 ausgezeichnet: Beton aus Kohlendioxid

Beton, Treibstoff oder Chemikalien aus CO2 herstellen – für diese bahnbrechenden Ideen sind drei Unternehmen aus Kanada, Norwegen und Deutschland mit einem neuen Innovationspreis prämiert worden. Sie nahmen die Auszeichnung des renommierten nova-Instituts am Mittwoch auf einer Konferenz zur CO2-Nutzung mit rund 200 Teilnehmern in Köln entgegen. Der Preis wird vom Werkstoffhersteller Covestro gesponsert, der selbst intensiv und erfolgreich an der Erforschung und praktischen Verwendung von Kohlendioxid als Rohstoff arbeitet.

Im Vorfeld hatte es 20 Einreichungen für den Preis „Best CO2 Utilisation 2019“ gegeben, den das nova-Institut erstmals vergibt. Dabei spielt das Recycling von Kohlendioxid eine zentrale Rolle. Jede Idee hat den Anspruch, langfristig industriell umgesetzt werden zu können. Dies zeige, welche Bedeutung das Thema inzwischen habe und wie aktiv zahlreiche Unternehmen auf diesem Gebiet bereits seien, so Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts.

CO2 mit anderen Augen sehen

„CO2 wird zunehmend mit anderen Augen gesehen, nämlich als wertvoller Rohstoff“, betonte auch der Covestro-Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann, der die drei Preisträger kürte. „Damit gelingt es der Chemieindustrie, ihre Produktion nachhaltiger zu machen, fossile Ressourcen wie Erdöl zu ersetzen und die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.“

Fünf nominierte Unternehmen stellten ihre Lösungen auf der Konferenz in Kurzvorträgen vor, die Sieger wurden anschließend vom Publikum gewählt. Der erste Preis ging an das Unternehmen Carbicrete aus Kanada. Es hat ein Verfahren entwickelt, um Beton ohne Zement herzustellen. Dieser wird durch gemahlene Stahlschlacke ersetzt und die Mischung anschließend durch CO2 anstelle von Wärme und Dampf ausgehärtet. Das neue Produkt ist kostengünstiger, hochwertiger und nachhaltiger als Beton auf Zementbasis.

Auf den zweiten Platz kam die norwegische Firma Nordic Blue Crude, der es gelungen ist, aus CO2, Wasser und erneuerbarer Energie synthetisches Rohöl zu produzieren. Dieses kann als Diesel oder Kerosin verwendet und zu Benzin veredelt werden. Auf Rang drei folgte die Gesellschaft b.fab aus Dortmund – für ein Verfahren, um CO2, Wasser und erneuerbare Energie effizient in wertschöpfende Chemikalien wie Milchsäure umzuwandeln.

Covestro selbst hat mit wissenschaftlichen Partnern eine Technologie entwickelt, um CO2 in der Kunststoffproduktion zu nutzen. Das Unternehmen stellt damit bereits chemische Komponenten (Polyole) für Schaumstoff und für Bindemittel her, die unter anderem in Matratzen und Polstermöbeln Verwendung finden. Jüngstes Anwendungsbeispiel: der weltweit erste CO2-basierte Sportplatz beim Crefelder Hockey und Tennisclub e.V. (CHTC). Hier verbirgt sich das Kohlendioxid unter der elastischen Oberfläche im Unterboden. Mit dieser Anwendung erweitert Covestro sein Angebot an innovativen und nachhaltigen Rohstofflösungen um eine weitere Komponente. Der Rohstoff stammt dabei aus Dormagen. Hier stellt Covestro bereits seit 2016 aus Kohlendioxid Polyole her.

Zahlreiche weitere Anwendungsgebiete für CO2-basierte Rohstoffe sind in der Entwicklung.

Zitat
• „CO2 wird zunehmend mit anderen Augen gesehen, nämlich als wertvoller Rohstoff. Damit gelingt es der Chemieindustrie, ihre Produktion nachhaltiger zu machen, fossile Ressourcen wie Erdöl zu ersetzen und die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.“
Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro

Weiterführender Link
• Webseite des nova-Instituts
http://nova-institut.de/

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Über nova-Institut GmbH:
Das nova-Institut wurde 1994 als privates und unabhängiges Forschungsinstitut gegründet und ist im Bereich der Forschung und Beratung tätig. Der Fokus liegt auf der bio-basierten und der CO2-basierten Ökonomie in den Bereichen Nahrungsmittel- und Rohstoffversorgung, technisch-ökonomische Evaluierung, Marktforschung, Nachhaltigkeitsbewertung, Öffentlichkeitsarbeit, B2B-Kommunikation und politischen Rahmenbedingungen. In diesen Bereichen veranstaltet das nova-Institut jedes Jahr mehrere große Konferenzen. Mit einem Team von 30 Mitarbeitern erzielt das nova-Institut einen jährlichen Umsatz von über 3 Mio. €.

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/covestro

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter http://presse.covestro.de/news.nsf/id/BAHBNG-Beton-aus-Kohlendioxid

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Evotec AG to report fiscal year 2018 results on 28 March 2019

Evotec AG will report its financial results for 2018 on Thursday, 28 March 2019. The Company is going to hold a conference call to discuss the results as well as to provide an update on its performance. Furthermore, the Management Board will present an outlook for fiscal year 2019. The conference call will be held in English. Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.evotec.com/en/investor-relations/news/corporate-news/p/evotec-ag-to-report-fiscal-year-2018-results-on-28-march-2019-5790

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Celgene and Evotec's partner Exscientia enter 3-year AI drug discovery collaboration focused on accelerating drug discovery in oncology and autoimmunity

Evotec’s partner Exscientia, a world-leading Artificial Intelligence (AI)-driven drug discovery company, announced today that it has entered a three-year AI drug discovery partnership with leading biopharma company Celgene, including an initial $ 25 million upfront payment and eligibility to receive substantial milestones based on the clinical, regulatory and commercial success of the program. Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.evotec.com/en/investor-relations/news/corporate-news/p/celgene-and-evotecs-partner-exscientia-enter-3-year-ai-drug-discovery-collaboration-focused-on-accelerating-drug-discovery-in-oncology-and-autoimmunity-5789

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3. Covestro Schwimmfest: Nachbarschaft aktiv leben

Am 30. und 31. März 2019 richtet der SV Bayer Uerdingen 08 e.V. zum dritten Mal das „Covestro Schwimmfest“ am Waldsee aus. Der größte Schwimmwettbewerb in der Region erfreute sich in den vergangenen beiden Jahren größter Beliebtheit. So sorgten zuletzt mehr als 200 Athleten für tolle Stimmung im Aquadome und kämpften in der Mannschaftswertung um den begehrten „Covestro-Lagen-Pokal“. Das Besondere: Der Pokal besteht aus Makrolon, einem Hochleistungskunststoff, der von Covestro am Standort Krefeld-Uerdingen hergestellt wird. Gleiches gilt für die Medaillen der Gewinner, die ebenfalls aus Polycarbonat gefertigt sind.

„Wir freuen uns, dass wir unsere Nachbarschaft so aktiv leben und Mitausrichter eines so großen Schwimmfestes sind.“, betont Claus Schlechter, zuständig für Sport-Sponsoring bei Covestro. Zusätzlich dazu können sich die Athleten auf zahlreiche kleine Prämien freuen, die von Covestro zur Verfügung gestellt wurden.

Schwimm-Abteilungsleiterin Gaby Wienges-Haupt freut sich auf das Wochenende: „Unsere Vorbereitungen laufen seit Wochen auf Hochtouren, denn wir wollen auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Schwimmfest auf die Beine stellen. Wir hoffen auf eine wiederholt positive Resonanz – die ersten Anmeldungen lassen bereits darauf schließen.“

„Das Covestro-Schwimmfest ist eines unserer wichtigsten Events im Jahr und ein Aushängeschild bei den Schwimmwettkämpfen in der Region und darüber hinaus. Ein zweitägiger Event dieser Größenordnung ist nur mit den engagierten ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren aus unserem Verein möglich; und nicht zu vergessen mit freundlicher Unterstützung von Covestro“, so Dr. Heinz Pudleiner, 1. Vorsitzender des größten Schwimmvereins in Deutschland und selbst Mitarbeiter bei Covestro.

Der Startschuss wird am 30.03. 2019 um 9:30 Uhr erfolgen. Wer sich den Covestro-Lagen-Pokal 2019 sichern wird, steht am Sonntagnachmittag fest. Der Verein und Covestro freuen sich auf zahlreiche Besucher, die Teil der tollen Atmosphäre am Waldsee sein werden. Der Eintritt ist frei.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobil¬industrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

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Zukunftsgerichtete Aussagen
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WACKER eröffnet neues Labor für Food-Anwendungen in Shanghai

Der Lebensmittelmarkt in Asien floriert. Vor allem Chinas Lebensmittelindustrie profitiert von der kaufkräftigen Mittelschicht. Gleichzeitig muss sich die Branche neuen Herausforderungen stellen. Die Verbraucher legen immer größeren Wert auf gesunde und nachhaltige Ernährung sowie Produkte, die schnell und einfach zubereitet werden können. „Wir bieten Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Lebensmittelindustrie“, sagt Dr. Gerhard Schmid, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER BIOSOLUTIONS. „Mit unserem neuen Serviceangebot in Shanghai stärken wir unsere Position als innovativer Partner der Lebensmittelindustrie auf dem chinesischen Markt.“

WACKER BIOSOLUTIONS ist die Life Science- und Biotechnologiesparte des WACKER-Konzerns, die sich im Bereich Ernährung vor allem auf Inhaltsstoffe für Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel konzentriert. Um seine Kunden in den verschiedenen Regionen der Welt optimal zu unterstützen, betreibt WACKER bereits drei spezialisierte Lebensmittellabore in Burghausen (Deutschland), Adrian (USA) und seit dem Jahr 2016 in Singapur (Südostasien).

Mit dem Labor für Food-Anwendungen in Shanghai erweitert WACKER sein Servicespektrum im Wachstumsmarkt China. Im WACKER Shanghai Center, dem Hauptsitz der Landesgesellschaft WACKER Greater China, befindet sich bereits ein regionales Kompetenzzentrum, in dem Experten von WACKER Silicon- und Polymerprodukte an die spezifischen Anforderungen ihrer chinesischen Kunden anpassen. Nun verfügt das Kompetenzzentrum auch über ein anwendungstechnisches Labor für Kunden aus der Nahrungs- und Lebensmittelindustrie. „China ist bereits heute der größte Markt der Welt für Lebensmittel und Getränke. Und er wächst weiterhin stark. Mit unserem neuen Labor für Food-Anwendungen können wir noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort eingehen“, sagt Paul Lindblad, Leiter der Landesgesellschaft WACKER Greater China. „Wir unterstützen dabei, innovative Lösungen zu entwickeln, welche die Geschmäcker und Erwartungen der Verbraucher erfüllen.“

Im Mittelpunkt des neuen Labors, das sich über 150 Quadratmeter erstreckt, stehen Anwendungen mit Cyclodextrinen, Cyclodextrin-Komplexen und Cystein sowie Kaugummianwendungen.

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.wacker.com/cms/de/press_media/press-releases/pressinformation-detail_101249.jsp?cid=rss:press

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Evotec and GARDP announce new partnership to discover novel antibiotics

Evotec AG and The Global Antibiotic Research and Development Partnership (“GARDP”) are today announcing the formation of a new strategic public-private partnership to tackle the growing threat of antimicrobial resistance (“AMR”). By joining forces, Evotec and GARDP will leverage their capabilities and networks to address drug-resistant bacterial infections. This includes bringing together GARDP’s clinical expertise and sustainable access commitment with Evotec’s leading drug discovery platform, expertise in medicinal chemistry and pharmacology, as well as its world-leading collection of bacterial pathogens. Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.evotec.com/en/investor-relations/news/corporate-news/p/evotec-and-gardp-announce-new-partnership-to-discover-novel-antibiotics-5787

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Covestro erstmals auf Bestenliste deutscher Unternehmen : Innovationserfolge gekürt

Covestro zählt aus Sicht des renommierten Wirtschaftsmagazins „Brand Eins“ zu den rund 500 innovativsten Unternehmen Deutschlands. Der Werkstoffhersteller wurde erstmals in die jährliche Bestenliste aufgenommen, die das Magazin jetzt veröffentlichte. In der Kategorie „Herstellung und Verarbeitung von Werk- und Baustoffen“ gehört Covestro zu den sechs innovativsten Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

Die Liste basiert auf einer aufwändigen Untersuchung des Statistik-Dienstleisters Statista. Dabei wurden rund 2.500 Branchen- und Innovationsexperten nach ihren Empfehlungen befragt, unter anderem vom Institut für Innovation und Technik in Berlin. Bewertet wurden Exzellenz bei Produkten, Prozessen und Unternehmenskultur.

„Der Platz auf der Liste der innovativsten Unternehmen in Deutschland bestärkt uns darin, dass wir mit der Entwicklung nachhaltigerer Produkte, zum Beispiel auf Basis alternativer Rohstoffe, der umfassenden Digitalisierung und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle genau den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagt Dr. Hermann Bach, Head of Innovation Excellence & Commercial Services bei Covestro. „Unsere Unternehmenskultur, die alle 17.000 Mitarbeiter gleichermaßen zu Innovatoren macht, unterstreicht das zusätzlich.“

Erst vor wenigen Monaten war Covestro im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ für ein neu entwickeltes Verfahren ausgezeichnet worden, um die wichtige Grundchemikalie Anilin aus Pflanzen statt Erdöl herzustellen. Für seine besondere Innovationskultur hatte Covestro außerdem den „Corporate Culture Award“ erhalten.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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European Coatings Show 2019: WACKER stellt neue polymere Bindemittel, pyrogene Kieselsäuren und Silicone für Farben, Klebstoffe und Baulösungen vor

Auf einer Gesamtfläche von 240 Quadratmetern stehen Interessenten mehr als 70 Fachexperten für Gespräche zu den Produkten und ihren Anwendungen zur Verfügung. Neu ist in diesem Jahr das
WACKER-Forum
, das sich direkt neben dem Hauptstand befindet. Unter dem Motto „Let’s talk about…” gibt es dort 15-minütige Vorträge zu Technik, Trends und Innovationen für das internationale Fachpublikum.

„In diesem Jahr stellen wir polymere Bindemittel vor, die teilweise mit Stärke oder biobasierter Essigsäure hergestellt werden, verbesserte Lösungen für Nässeschutz in Bauwerken bieten oder durch emissionsarme Eigenschaften überzeugen“, sagt Peter Summo, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER POLYMERS. „Einige dieser neuen und zentralen Bausteine unseres Produktportfolios präsentieren wir in Nürnberg zum ersten Mal und ich freue mich auf den regen Austausch dazu.“

„Auch im Bereich der Silane, Silicone und pyrogenen Kieselsäure forschen wir kontinuierlich an neuen Produkten und Anwendungs-feldern“, ergänzt Robert Gnann, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER SILICONES. „Zur ECS zeigen wir unter anderem neue Lösungen für Anti-Schmutz-Beschichtungen und standfeste Industrieklebstoffe. Die Messe ist eine hervorragende Gelegenheit, um die Innovationskraft von WACKER unter Beweis zu stellen.“

Polymere Bindemittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe

In zwei Verfahren entstehen bei WACKER Bindemittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe, die der Chemiekonzern künftig unter der Produktlinie
VINNECO
® vertreibt. Fünf Produkte, die sich für die Herstellung von Innenraumfarben und Putzen eignen, werden auf der ECS vorgestellt. Beim ersten Verfahren wird biobasierte Essigsäure eingesetzt, die als Nebenprodukt in der Holzindustrie entsteht. In der Produktion kann sie zur herkömmlichen Essigsäure hinzugemischt werden und ist so direkt an die bestehende Produktionslinie gekoppelt. Um den Anteil der biobasierten Essigsäure im Endprodukt nachzuweisen, verwendet WACKER das Biomassenbilanzverfahren. Das internationale Prüf- und Zertifizierungsinstitut TÜV SÜD hat das Verfahren, das von WACKER bei der Vinylacetat-Ethylen-Herstellung erstmalig angewendet wird, zertifiziert.

Für das zweite Verfahren kooperiert der Chemiekonzern mit dem niederländischen Unternehmen Dynaplak. Für die Produktion von Dispersionen der Marke VINNECO® wird unter anderem Stärke verwendet, die als Rückstand in der Kartoffelverarbeitung anfällt. Die Dynaplak-Experten modifizieren die Stärke mit einer innovativen Technologie und verbessern so ihre Leistung. Das veredelte Produkt kombinieren WACKER und Dynaplak mit Polymeren auf Basis von Vinylacetat-Ethylen zu einem neuen Hybridbindemittel. Dieses enthält 30 Prozent des modifizierten Biopolymers. Der VAE-Anteil, der herkömmlicherweise aus fossilen Rohstoffen erzeugt wird, kann so um rund ein Drittel reduziert werden. Das hergestellte Produkt hat dadurch einen niedrigeren CO2-Fußabdruck.

Dispersionpulver für biozidfreie Wandfarben

Mit der neuen Produktlinie
NEXIVA®
®
lassen sich Innenwandfarben in Pulverform herstellen. Diese Pulverfarben sind ohne Zusatz von Konservierungsmitteln haltbar. Sie werden erst vor dem Auftragen auf die Wand durch Zugabe von Wasser redispergiert. Bei der Herstellung müssen also keine Biozide zugefügt werden, die bei manchen Menschen zu allergischen Reaktionen führen können. Die Polymere sorgen dabei für eine gute Haftung und Streichbarkeit der Farbe. Darüber hinaus lassen sich die Farben in Pulverform leichter transportieren und lagern, da sie beispielsweise weniger Gewicht haben und anders verpackt werden können als flüssige Farben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wandfarben können sie außerdem bei Kälte nicht gefrieren und bei Hitze nicht verdicken.

Hochhydrophobe pyrogene Kieselsäure für Industrieklebstoffe

Auf der ECS stellt WACKER außerdem die neue pyrogene Kieselsäure
HDK
® H21 vor. Das Produkt wurde als Additiv zur Einstellung der Fließeigenschaften von polaren Klebstoffsystemen konzipiert. Trotz hochhydrophober, also wasserabweisender Eigenschaften lässt sich die Kieselsäure zügig und effizient in polare Formulierungen einarbeiten. HDK® H21 besitzt eine hohe rheologische Wirkung in epoxid-, vinylester- und polyurethanbasierten Klebstoffen und ermöglicht die Herstellung standfester Formulierungen. Das Produkt ist für den Einsatz in hochfesten Industrieklebstoffen prädestiniert, wie sie etwa zur Verklebung von Rotorblatthalbschalen für Windkraftanlagen, für Klebungen im Automobilbau oder auch für chemische Dübel in der Bauindustrie benötigt werden.

Silanbasiertes Bindemittel für mineralische Fußböden

Das neue
SILRES
® BS 6921 wurde speziell zum Abmischen von SILRES® BS 6920 entwickelt, einem Bindemittel zur Herstellung abriebfester, fleckresistenter Anti-Schmutz-Beschichtungen für Betonböden. Durch Zugabe von SILRES® BS 6921 lassen sich jetzt Produkte formulieren, die deutlich elastischer sind. Solche Beschichtungen eignen sich hervorragend zur Behandlung von renovierungsbedürftigen Böden auf Epoxid- oder Polyurethanbasis. Dank guter Haftungseigenschaften lassen sich die Formulierungen auch zur Herstellung von Steinteppichen und drainagefähigen Systemen einsetzen. Beschichtungen, die auf Abmischungen von SILRES® BS 6921 und SILRES® BS 6920 basieren, können in Parkhäusern, Autowerkstätten, Bahnhofsgebäuden und Logistikzentren genauso eingesetzt werden wie in Ausstellungs- und Verkaufsräumen, Veranstaltungs- und Messehallen oder in privaten Wohngebäuden. Der behandelte Boden wird durch die Behandlung pflegeleicht und fleckresistent. Abrieb, Verschmutzungen und verschüttete Flüssigkeiten lassen sich mühelos entfernen.

Dispersion zur Herstellung ökozertifizierter Innenraumfarben

Mit
VINNAPAS
® EP 3560 präsentiert WACKER eine qualitativ hochwertige, geruch- sowie emissionsärmere Dispersion für matte bis semi-glänzende Farben. Mit dem neuen Produkt lassen sich Wandfarben herstellen, die die Anforderungen für verschiedene Umweltzeichen wie beispielsweise das „Nordic Ecolabelling for Indoor paints and varnishes“ erfüllen. Auch die Dispergierfähigkeit, die zu einer besseren Farbtonentwicklung und Farbtonstabilität führt, konnte optimiert werden. Wandfarben erhalten mit dem Bindemittel außerdem eine höhere Alkalibeständigkeit. Dadurch sind die Anstriche gegen die sogenannte Effloreszenz, also gegen Ausblühungen, besser gewappnet und eignen sich sehr gut für Grundierungen auf basischen Untergründen wie zum Beispiel Beton. Gleichzeitig sind die Anstriche atmungsaktiv – eine wichtige Voraussetzung, um Schimmelbildung vorzubeugen. Das neue Produkt verleiht Farben eine hohe Nassabriebbeständigkeit und ermöglicht eine exzellente Verarbeitung selbst bei niedrigen Temperaturen.

Polymermodifizierte Dichtungsschlämmen

Dichtungsschlämmen sichern Kellerwände, Terrassen oder Bade-zimmer gegen eindringende Feuchtigkeit. Mit
VINNAPAS
® 7150 E präsentiert WACKER ein neu entwickeltes polymeres Dispersions-pulver, das die Formulierung von leicht zu handhabenden und leistungsfähigen Dichtungsschlämmen ermöglicht. Es verleiht ihnen eine hohe Standfestigkeit, weshalb sie vom Handwerker gut mit Kammspachteln, sogenannten Traufeln, verarbeitet werden können. Mit bisher erhältlichen Dispersionspulvern war das für eine Verarbeitung mit Kammspachtel nötige Standvermögen nicht zu erzielen. Ein weiterer positiver Effekt: Die Dichtungsschlämme ist nicht mehr so klebrig und haftet dadurch weniger an der Traufel, sondern bleibt dort, wo sie hingehört – auf Böden oder Wänden.

Neues Dispersionspulver für Fliesenkleber

Mit
VINNAPAS
® 8812 T stellt WACKER ein Produkt zur Formulierung anspruchsvoller Fliesenkleber vor, die auf großformatigen und hochwertigen Fliesen oder schwierigen Oberflächen wie beispielsweise Naturstein haften müssen. In der Verarbeitung zeichnen sich mit VINNAPAS® 8812 T modifizierte Trockenmörtel durch eine lange offene Zeit und eine sehr hohe Standfestigkeit aus. Für Handwerker bedeutet das: Die Fliese rutscht im frischen Kleberbett nicht ab und kann leicht justiert werden. Durch die hohe Flexibilität, die mit dem WACKER-Produkt entsteht, werden Spannungen zwischen Fliese und Untergrund ausgeglichen und dank der hohen Wasserresistenz eignet es sich besonders für den Einsatz in Nassbereichen, beispielsweise in Schwimmbädern.

Starke Barriere: polymermodifizierte Bitumenbeschichtung

Polymere machen Bitumenemulsionen flexibler und widerstands-fähiger gegenüber mechanischen Belastungen aller Art. WACKER hat speziell für diesen Einsatzzweck Bindemittel auf Basis von Vinylacetat-Ethylen (VAE)-Copolymeren entwickelt, die der Chemiekonzern unter dem Namen
VINNEVA®
vorstellt. Sie verbessern die Eigenschaften von Bauwerksbeschichtungen, die auf Bitumen basieren und sorgen dafür, dass die Beschichtungen exzellent auf Beton, Ziegelsteinen und Zement haften. Außerdem schützt mit VINNEVA® modifiziertes Bitumen Dächer und Keller besonders gut vor eindringendem Wasser.

Die Pressemeldungen zu den einzelnen Produktneuheiten und Bildmaterial finden Sie unter
www.wacker.com/presseinformationen

Die Original-Meldung zu diesem Chemie Unternehmen finden Sie unter https://www.wacker.com/cms/de/press_media/press-releases/pressinformation-detail_101056.jsp?cid=rss:press

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Nachhaltigkeit über den ganzen Produktzyklus: Impranil® DLN-SD: Wässrige bioabbaubare Textilbeschichtung

Um die Nachhaltigkeit einer Textilbeschichtung zu beurteilen, muss man den ganzen Produktzyklus betrachten: die Herkunft der Rohstoffe, die Produktion und die Anwendung. Genauso wichtig ist jedoch zu berücksichtigen, was nach dem Gebrauchsende passiert. Hier ist es ein großer Vorteil, wenn Substanzen am Ende des Produktlebenszyklus durch Mikroorganismen biologisch abgebaut werden können. Covestro bietet mit Impranil® DLN-SD eine wässrige Polyurethan (PU)-Dispersion an, aus der sich bioabbaubare Textilbeschichtungen (1) herstellen lassen.

„Rohstoffe von Covestro ermöglichen bioabbaubare Beschichtungen, aber auch Verbundwerkstofflösungen“, sagt Dr. Torsten Pohl, globaler Leiter Textilbeschichtung bei Covestro. „Damit leisten sie einen Beitrag zu einer modernen Kreislaufwirtschaft.“ Wie Tests zeigen, wird unter den speziellen Bedingungen des OECD-Standards 301 mehr als die Hälfte der PU-Dispersion innerhalb von 28 Tagen abgebaut. Damit ist die Abbaurate deutlich größer als die von Polyacrylaten und anderen Filmbildnern. Covestro stellt die Testergebnisse auf der European Coatings Show 2019 vom 19. bis 21. März in Nürnberg vor.

Gute Eigenschaften – verschiedene Anwendungen
Textilbeschichtungen, die auf Impranil® DLN-SD beruhen, fühlen sich angenehm weich und trocken an; darüber hinaus sind sie abrieb- und waschbeständig und sehr flexibel. Die Dispersion ist ferner ein guter Filmbildner und zeigt eine gute Kompatibilität mit Nitrilkautschuk (Nitrile Butadiene Rubber, NBR). Sie ist deshalb auch in anderen Produktanwendungen einsetzbar, zum Beispiel in Latexhandschuhen und Verpackungen.

Da es sich bei Impranil® DLN-SD um eine aliphatische PU-Dispersion handelt, lassen sich mit ihr sehr lichtbeständige Beschichtungen formulieren. Die Dispersion kann im Haftstrich, im Zwischenstrich und im Deckstrich eingesetzt werden. Biologisch abbaubare Beschichtungen auf Basis von Impranil® DLN-SD kommen dem Trend nach umweltverträglichen und über den ganzen Zyklus nachhaltigen Produkten entgegen.

(1) Nach ersten internen Tests an reinen Polymerfilmen ohne Zusatz von Additiven, Vernetzern und Pigmenten.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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